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Erotische Kurzgeschichte
Bei den drei Gedecken auf dem Tisch schwante mir ganz kurz etwas und ich war nicht einmal unangenehm berührt. Sollte es ein Abend mit diesen Mannsbildern im Doppelpack geben? Meine Aufmerksamkeit wurde sofort durch eine Kettenreaktion von Zuvorkommenheit und Höflichkeit abgelenkt. Ich wurde wie eine Prinzessin bedient und verwöhnt, besonders aber unterhalten. Die Zeit verging wie im Fluge. In mir nagte schon die Bange um noch eine verlorene Urlaubsnacht. Als ich mich verabschieden wollte, protestierten die Brüder, weil keiner von uns fahren konnte. Wir hatten alle zu viel getrunken. Sie führten mich in ihr Schlafzimmer. Uwe fragte ungeniert, als würde er mich zum Kino einladen: "Machen wir uns eine schöne Nacht zu dritt, oder soll mein Bruder im Liegestuhl schlafen?" Die Offenheit verblüffte mich und provozierte gleichermassen. War es der Alkohol oder die Anziehungskraft der beiden Männer? Ich zog am Reissverschluss, liess das Kleid über die Schultern rutschen und stieg heraus. Mit einem Satz war ich auf der Mitte des Doppelbettes. Ganz bewusst hatte ich für diesen Abend meine süssesten Spitzendessous angelegt. Dass das Höschen im Schritt schon etwas mitgenommen war, wer wollte es mir verübeln? Eine Frau kann schliesslich nicht alle Gefühle zwischen den Beinen einklemmen. Uwe liess die Rollladen herunter und machte uns eine zauberhafte Schummerbeleuchtung. Ich wusste nicht, nach welcher Seite ich gucken sollte. Hüben und drüben liessen sie ganz einfach ihre Sachen fallen und näherten sich mir mit bereits scharfen Waffen. Nun war ich mehr als eine Prinzessin. Von vier Männerhänden wurden Slip und Büstenhalter herunterzelebriert. Zwei Männer überschlugen sich förmlich, in betörendsten Worten meine Vorzüge zu bewundern. Wollten sie alles zugleich tun? Jeder schnappte von einer Seite nach einer Brust und an jeden Schenkel spürte ich auch einen der Zwillingsknorpel stossen, heiss, begehrend, fordernd. Ich wühlte zum Zeichen höchsten Wohlbehagens in den Schöpfen der Männer. Von jeder Seite machte sich eine Hand auf, um ein unbeschreibliches Spiel zwischen meinen Schenkeln zu beginnen.
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